Kleines Eisstocklexikon

Die wichtigsten DInge im Eisstocksport noch einmal kurz erläutert::

 

Der Eisstock

Der Stock besteht aus dem Stockkörper, dem Stiel und der Grundplatte, auf der eine Sommer- bzw. Winterlaufplatte befestigt ist.

Der Stockkörper wiederum besteht aus einem Stahlring mit Zwischenplatte und einer eingeschäumten Kunststoffhaube. DIese Teile müssen miteinander verbunden sein. Der komplette Strock wiegt zwischen 4,7 bis 5,35 kg. Das maiximal höchstzulässige Gewicht eines Stockkörpers beträgt 3,83 kg.  Ferner gibt es einen Eisstock für Schüler (Klasse E), mit einem Gewicht von 2,73 bis 2,78 kg.

 

Die Laufplatte

Die Laufplatte besteht aus einer Grundplatte aus Holz oder Kunsttoff und den unterschiedlichen Laufsohlen. Für den Sommer werden Laufsholen aus Kunststoff angefertigt, die auf die Grundplatte aufgeschäumt werden. Um die Laufsohlen langsamer oder schneller zu machen, wird Kunststoff verschiedener Härte genommen ujnd farblich gekennzeichnet. Von der langsamen blauen, über die gelbe, graue, schwarze, sowie den schnellen grünen und weißen Platten. Ferner existieren sogenannte Negativ-Profl-Lauplatten, die es ermöglichen, auch bei regennasser Bahn zu spielen. Sie funktionieren ähnlich wie ein Reifen. Bekannte Farbe ist rot.

Die Winterlaufsohlen laufen mit ähnlichen Eigenschaften wie die Sommersohlen, jedoch nur die fünfacher Abstufung. Sie sind aus Gummi und werden auf die Grundplatte geklebt oder vulkanisiert.

  

Die Spielfläche

Gespielt werden kann, neben dem klassischen Eis auf Seen oder in modernen Hallen, auf Asphalt oder Beton. Neuerdings gibt es sogar einen speziellen Teppichbelag für den Stocksport. DIe Abmessungen des Spielfeldes sind  dabei genau festgelegt.

 

DIe Daube

Ohne die Daube geht auch nichts!, um sie dreht sich alles! Es handelt sich hierbei um eine runde Gummischeibe, die 4,5 cm dick ist, einen Durchmesser von 12 cm besitzt, einer zentrischen Bohrung von 6 cm, sowie vier Zentrierhilfen zum genauen Auflegen auf das Mittelkreuz. Außerdem besitzt sie eine Seite mit Profil (für EIs) und eine glatte Seite für Sommerbahnen.

 

Quelle: Kurt Wernbacher, "...Beim Eis- und Stocksport"

 

Hier unten ein kleines Video aus Österreich. Viel Spaß ;-)

Eisstock-ABC

 

Ein paar Fachbegriffe aus der Sprache der Eisstockschützen aufgelistet:

 

Anstellen  - Den eigenen Stock exakt vor dem gegnerischen platzieren.

Aufsschießen  - Den eigenen Stock "schießen" und zwar so, dass er näher an die Daube heranrückt..

Kehre -  Durchgang in einem Spiel. Ein Spiel besteht aus 6 Kehren.

Maß  -  maßvoller Schuß, möglichst nahe an die Daube.

Moar - Der Spielführer. Er trägt die Verantwortung und gibt spieltaktische  Anweisungen

Punkte  - Im günstigen Fall können 9 Punkte pro Kehre erreicht werden. Das wäre das Resultat aus vier Schüssen und folgender Zählweise: 3 Punkte für den 1 Stock, jeweils zwei für die weiteren Stöcke. (3+2+2+2). Theoretisch ist in einem Spiel ein 54:0 Sieg möglich, wenn jede Kehre 9:0 gewonnen wird.

Ziehen -  Ein Stock zieht, wenn er näher an die Daube platziert wurde, als der gegnerische.

Die Daube
Die Daube